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Ursache und Folgen von Lizenzverstößen

Nach Paragraf 99 des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) ziehen Lizenzverstöße unweigerlich eine persönliche Haftung nach sich, sofern der Lizenzeinsatz zum Aufgabenbereich des verantwortlichen CIOs gehört. Ob der IT-Manager dabei als Geschäftsführer oder Angestellter fungiert, spielt keine Rolle.

Einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe zufolge (23. April 2008 - 6 U 180/06) begründet schon die reine Kenntnis vom Einsatz nicht ordnungsgemäßer lizenzierter Software die persönliche Haftung. (Quelle: wikipedia)
Tritt ein solcher Fall ein, muss der verantwortliche Geschäftsführer unverzüglich aktive Maßnahmen ergreifen, um eine illegale Softwarenutzung zu verhindern. Die Risiken einer inkorrekten Lizenzierung sind hoch. Angefangen von ungeplanten Kosten, die aus einer Unterlizenzierung resultieren bis hin zu Beträgen, die durch Überlizenzierung verschwendet werden. Des Weiteren kann die Profitabilität des Unternehmens stark beeinträchtigt werden. Drohender Reputationsverlust (Rufschädigung) des Unternehmens und finanzielle Sanktionen stellen eine Bedrohung für das U. dar, oft durch Kosten bis in siebenstelliger Höhe.

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